Über Urbane Praxis

Stadtproduktion

Wie gelingt es – gerade in Zeiten sozialer, ökono­mi­scher und ökologischer Krisen – Stadt gemeinsam zu gestalten? „Über Urbane Praxis“ kommen Ant­worten und Stra­tegien ins Haus der Statistik. Die Aus­stellung entsteht unter der Feder­führung von ZKB + Team im Rahmen der Initiative Urbane Praxis.


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Am Haus der Statistik entsteht das Schaufenster „über Urbane Praxis“.

Auftrag/Finanzierung

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Projektzeitraum

2020-2021

Leistung

Künstlerische Recherche und Ausstellung zum Begriff Urbane Praxis

Über Urbane Praxis

Wie gelingt es - gerade in Zeiten sozialer, ökonomischer und ökologischer Krisen - Städte gemeinsam zu gestalten? Die Forderung nach dem „Gemeinsam“ wird gerade dann laut, wenn sich zunehmende soziale Klüfte auftun. Die Forderung nach dem „Gestalten“ wird dann laut, wenn zunehmend das Gefühl herrscht, den eigenen Lebensraum und die persönliche Entwicklung nicht mitbestimmen zu können. 

Beide Forderungen fokussieren ähnliche Probleme: Die Momente und Räume, sich zu begegnen, zu erleben und auszutauschen, um entstehende Klüfte oder fehlendes Mitspracherecht frühzeitig zu erkennen und angehen zu können, fehlen. Schmerzlicher denn je wird das klar in pandemischen Zeiten.


In diesem Moment wird der Wert Urbaner Praxis deutlich, Orte der Begegnung, Wahrnehmung und produktiver Aushandlung zu sein: Denn in ihnen steckt per se das Herstellen von überraschenden Erfahrungen, das Entzünden hilfreicher Diskussionen und die Einbindung von Publikum als Mitgestalter*in. Künstler*innen werden zu Stadtentwickler*innen, Architekt*innen zu Sozialarbeiter*innen, Theater zu politischen Zentralen und Kurator*innen entwerfen Programme für Nachhaltigkeit. 


Die Urbane Praxis ist Rollenmodell für nachhaltige Stadtentwicklung: Ihre Prozess-Expertise in hybriden Arbeitsfeldern, die gelingenden Netzwerke über Ressorts hinweg, das Einbinden verschiedenster Menschen erzeugen unmittelbare Erfahrungen, die Trends und Hypothesen ausprobieren, um sie dann als machbare oder zu verwerfende Zukunftsszenarien zu analysieren. Und sie dadurch weiterentwickelbar machen.

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Bild: ZKB eG

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Urbane Praxis findet Antworten auf Fragen, die sich Zivil­gesellschaft, Stadt­verwal­tungen und politische Entschei­der:innen täglich stellen:

  • Wie müssen zeitgemäße Institutionen gestaltet sein, die gemeinsames Handeln ermöglichen?
  • Wie müssen finanzielle Ressourcen für Stadtmachen aufgestellt und verfügbar sein, um leichten und nachhaltigen Zugang herzustellen?
  • Wie funktionieren Erlebnisse, die Offenheit und Wandel, aber auch gangbare Kompromisse stiften?

Wir reden und denken nach Über Urbane Praxis - ganz Corona-konform bei intimen Spaziergängen. Mit Menschen, die schon lange Stadt gemeinsam mit Anwohnenden, Verwaltungen, Künstler*innen, Architekt*innen, Kurator*innen gestalten.

Aus diesen Gesprächen wächst eine Sammlung Über Urbane Praxis. Ausgehend vom Pionierprojekt Haus der Statistik stellt sie intensive Erfahrungen, Strategien, Erklärungen, Wirkunsgweisen um der Urbanen Praxis praktisch zusammen und befähigt Besucher*innen Berlin gemeinsam zu gestalten. 

Zu sehen und benutzen im Juni 2021 und immer auf Instagram.


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Über Urbane Praxis ist Teil der Initiative Urbane Praxis und wird im Rahmen des Programms DRAUSSENSTADT von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis, die Aktionsmittel der Draussenstadt und das Initialprojekt Urbane Praxis wurden von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa als Teil der Corona-Soforthilfen im Bereich Kultur und auf Initiative der AG Urbane Praxis des Rats für die Künste eingerichtet. 


Mehr Informationen

Kontakt zum Projektbüro: office@urbanepraxis.berlin

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